Spuk unterm Riesenrad, Bahnrad und Frohe Weihnacht

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Kurz vor Weihnachten gibt es hier noch ein paare Impressionen von der Bahn in Frankfurt/Oder.

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Maximilian Levy. Der erste deutsche Bahnfahrer, der 200m unter 10 Sekunden schaffte, mehrfacher Welt- und Europameister.

 

 

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Das ist übrigens der Mann mit den größten radfahrenden Oberschenkeln(Robert Förstemann)

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Zu mehr als ein paar Bildern schaffe ich es nicht.

Obwohl, das hier will ich nicht unerwähnt lassen: Bei meinen täglichen Radwegen bin ich ungewollt auch in einen vorweihnachtlichen, wenig erfreulichen „Wettbewerb“ geraten. Unterm Riesenrad. Mitten in der Stadt an einer Ampel. Plötzlich wird von hinten an meinem Rad gezerrt und ein glühweinseliger Typ mittleren Alters, ordentlich gekleidet, ebenfalls mit Rad, schreit mich an, ob ich wisse, was ich jetzt falsch gemacht hätte. Ich, nach einem 11h Tag, erkundige mich besorgt nach seinem Befinden und ob ich ihm irgendwie helfen könne und sehe mich tatsächlich Handgreiflichkeiten ausgesetzt. Erstaunt, schubse ich ihn mit der Frage, ob Frauen schlagen jetzt sein neuer Sport sei, ein Stück von mir weg. Inzwischen eine Menschentraube mit bärtigen Hipstern nebst Freundinnen. Ich warte auf Grün. Zuvor kommt plötzlich ein heftiger Schlag auf den zum Glück behelmten Kopf. Begleitet von Beschimpfungen. Ein Hipster bittet den Typen, jetzt doch vernünftig zu sein und über meinen Fehler(???) hinwegzusehen. Unfassbar. Schlagartig bin ich völlig frei von Höflichkeiten und Deeskalationsbestrebungen und haue ihm reflexartig meine behandschuhte Faust in sein dämliches Gesicht, hole mein Handy aus der Jackentasche, erkläre ihm, dass ich nun die Polizei rufe und bis diese hier erscheint, er von mir sofort noch furchtbar eine in die Fr***e bekommt, ungeachtet der Tatsache, dass ich eine Frau bin und Brille und Zähne teuer werden können. Kurzzeitig ist er von meiner Entschlossenheit beeindruckt, die Hipster ebenso. Ich auch.

Mit Blick auf die Räder der  Anderen klicke ich mich beim nunmehr dritten Grün in meine Pedalen und im Losfahren sage ich nach was „sehr Nettes“ in die Runde und rausche davon. Immer noch fassungslos. Am nächsten Morgen stellt sich mir auf dem Weg vom Dorf – zum Stadtrand ein Typ mit großem Hund in den Weg… hundert Meter weiter springt mir ein Hund an die Wade…Es muss an einer neongelben Windjacke gelegen haben… Die löst offenbar im milden Advent Aggressionen aus.

Sie hängt jetzt im Schrank. Mit der ROTEN Regenjacke stürze ich Tage später  über den Lenker des MTB und verbeule mir die Rippen. Ich trage nun Schwarz.

Frohe und entspannte Weihnachten! Ich garantiere sie mir.

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