Wave und Gotik

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Es fing 1992 ganz klein an, drohte unterzugehen und ist inzwischen Europanabel einer  sehr speziellen Szene: Das WGT zu Pfingsten in Leipzig.

Bei schönem Wetter radele ich los, treffe mich mit Freunden im Park, „vorsichtshalber“ mal die Kamera dabei. Sonst komme ich nicht auf die Idee, unterwegs Gesicht und Füße fremder Menschen abzulichten. Hier betritt man aber eine riesige Bühne, die sich durch die gesamte Stadt zieht. An bestimmten Plätzen tummeln sich phantasievoll zurechtgemachte Gestalten aus verschiedenen Galaxien und erfundenen Zeitaltern, bereit für (nicht immer) gekonnte Posen, einen Plausch unter Gleichgesinnten und Beobachtern. Es ist eine herrliche Symbiose. Sehen und Gesehen werden. Garniert mit üppigen  Patchouliwolken, wundervoller Zuckerwatte, Gauklern  und  Musik. Ohne Eintrittsbändchen und Kleiderordnung(mein Fahrrad hätte Vielleicht gepasst)bleibt mir nur der Schnappschuss unterwegs. In einer Hand mein Fahrrad(ich habe das Schloss vergessen) in der anderen etwa 2,5 Kilo Totgewicht, lasse ich mich durch die Menge treiben, helfende Hände wollen mein ArtRad halten, nicht jede darf es auch. Irgendwie habe ich ein paar Fotos im Kasten und nehme mir vor, im nächsten Jahr in die geschlossene Picknickveranstaltung der Edelfiguren hineinzukommen,  Filter und etwas Zubehör nicht wie diesmal zu vergessen…und mehr Zeit mitzubringen, wenn es wieder so schön sonnig ist.

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Diese Schuhe sind bequemer als sie aussehen, wurde mir versichert. Ich habe keine Fußkontrolle vorgenommen…

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Die Liebe zum(nicht immer) schönen Detail…

Das Flair ist einfach einzigartig: Schwarz, bunt, freundlich, witzig, opulent, seehr entspannt. Alle freuen sich aufs nächste Jahr.

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